Hallux rigidus

Cheilektomie

Beim Hallux rigidus handelt es sich um eine Arthrose des 1. Metatarsophalangealgelenkes, die in unterschiedliche Stadien eingeteilt wird. Während im Anfangsstadium die konservative Therapie mit physikalischer und manueller Therapie sowie Einlagenversorgung im Vordergrund steht, ist im späten Stadium bei zunehmendem Leidensdruck des Patienten eine Operation oft unumgänglich. Hier stehen verschiedene Operationsverfahren wie Cheilektomie, Resektionsarthroplastik, Arthrodese und Endoprothese zur Verfügung.

OP-Video: Dr. med. Stefanie Kriegelstein, Prof. Dr. med. Markus Walther
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Arthrodese Großzehengrundgelenk

Da alle gelenkerhaltenden Operationsverfahren beim Hallux rigidus allenfalls zu einer Verzögerung des Krankheitsverlaufes führen und zuverlässige Resultate der MTP-I-Endoprothetik bis dato nicht nachgewiesen werden konnten, ist die Arthrodese des Großzehengrundgelenkes im fortgeschrittenen Stadium des Hallux rigidus (Grad 2 und 3 nach Regnauld) nach wie vor der Goldstandard.

Datum der Veröffentlichung: 01.11.2012
OP-Video Arthrodese mit winkelstabiler Platte: Prof. Dr. med. Markus Walther (19.04.2017)
OP-Video Arthrodese Großzehengrundgelenk mit gekreuzten Kompressionsschrauben:
Prof. Dr. med. Markus Walther (26.08.2016)
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Keller-Brandes bei Arthrose im Großzehengrundgelenk

Die Operation nach Keller-Brandes bietet erlaubt bei fortgeschrittener Arthrose am Großzehengrundgelenk die Schmerzen zu reduzieren und die Beweglichkeit im Gelenk zu erhalten. Bei dieser Indikation besitzt der Eingriff auch heute noch unverändert seine Berechtigung und führt zu guten Ergebnissen. Wesentlich für den operativen Erfolg ist die korrekte Indikationsstellung, Operationstechnik und Nachbehandlung, die im Folgenden dargestellt werden.

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