Neueste Veröffentlichungen

Lapidusarthrodese und lateralisierende distale minimalinvasive Metatarsale­osteotomie (DMMO) in der Behandlung eines Hallux valgus bei Pes adductus

Die TMT-1 Arthrodese ist eine effiziente operative Behandlungsmethode eines mittelschweren und schweren Hallux valgus insbesondere bei Instabilität des TMT-1-Gelenkes und Metatarsalgie. Wundheilungsstörungen sowie eine hohe Pseud­arthroserate werden allerdings immer noch als problematisch erachtet. Trotz des hohen Korrekturpotentials stößt die Lapidusarthrodese bei gleichzeitigem Vorliegen eines Pes adductus an ihre Grenzen. Komplexe simultane distale Weichteileingriffe oder ggf. notwendige Korrekturen der Ausrichtung der Ossa metatarsalia verursachen zusätzliches Weichteiltrauma und erhöhen das Risiko postoperativer Komplikationen. Der von Sharma vorgestellte Algorithmus wurde von uns modifiziert und für die Anwendung minimalinvasiver Technik angepasst. Die lateralisierende DMMO (Distale Minimalinvasive Metatarsale Osteotomie) ist technisch einfach und schnell durchführbar. Sie ermöglicht eine effiziente Korrektur des Vorfußalignements bei minimalem Weichteiltrauma. Des Weiteren berichten Patienten über geringe postoperative Schmerzen und eine hohe kosmetische Zufriedenheit.

Datum der Veröffentlichung: 20.01.2019
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Klinische Untersuchung des Fußes I - Anamnese, Statik und grundlegende Funktionstests

Anamnese und klinische Untersuchung sind die Basis jeglicher Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen des Fußes. Häufig kann die Diagnose vor einer sich eventuell anschließenden Bildgebung gestellt werden, zumindest lassen sich die möglichen Differenzialdiagnosen stark einschränken. Auch erlauben die Informationen, die durch Anamnese und Untersuchung erhalten werden eine wesentlich gezieltere Durchsicht der Bildgebung. Vorteilhaft ist eine strukturierte klinische Untersuchung des gesamten Fußes unter Beachtung von Form und Funktion. Dabei ist der Fuß als Stand- und Fortbewegungsorgan im Zusammenspiel sämtlicher muskuloskelettalen Elemente des Bewegungsapparates, insbesondere aber der unteren Extremitäten zu betrachten.

Datum der Veröffentlichung: 19.12.2018
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Klinische Untersuchung des Fußes II - Spezifische Tests

Spezifische Tests helfen Pathologien einzugrenzen und sind die Basis für weitere technische Untersuchungen wie Bildgebung oder Druckverteilungsmessung. Spezifische Tests werden auf der Basis der Anamnese und einer ersten orientierenden Untersuchung eingesetzt und erlauben häufig schon das zu Grunde liegende Problem sehr präzise zu beschreiben. Der folgende Artikel bietet einen Überblick über die wichtigsten Tests und ihre Aussagekraft.

Datum der Veröffentlichung: 19.12.2018
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Offene Operationsmöglichkeiten am Metatarsale V beim Schneiderballen (Bunionette, Tailor´s bunion)

Der Schneiderballen bezeichnet eine schmerzhafte Vorwölbung am Metatarsale V Köpfchen. Die konservativen Behandlungsmöglichkeiten umfassen die lokale Druckentlastung durch die Verwendung entsprechend weiter und weicher Schuhe. Die operativen Behandlungskonzepte orientieren sich an der Art der Fehlstellung, wobei verschiedene Osteotomie des Metatarsale V beschrieben sind. Ziel des Eingriffs ist es die Abduktionsstellung des Os metatarsale V zu korrigieren um hierdurch unter Erhalt der Gelenkfunktion die knöcherne Prominenz zu reduzieren.

Datum der Veröffentlichung: 12.11.2018
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Isham Osteotomie

Die Isham Osteotomie (Syn. Reverdin-Isham Osteotomie) umfasst eine distale, minimalinvasive Closing Wedge Osteotomie zur Korrektur gering bis mittelgradiger Hallux valgus Fehlstellungen. Das Verfahren wird normalerweise mit einer minimal invasiven Exostosenabtragung, einem lateralem Release und einer Akin Osteotomie kombiniert. Weiterhin ist die Isham Osteotomie Bestandteil der Doppelosteotomie des 1. Strahls. Dabei werden große Intermetatarsalwinkel durch eine closing wedge Basisosteotomie korrigiert, die Gegenkorrektur des Gelenkflächenwinkels erfolgt durch die Isham Osteotomie.

Datum der Veröffentlichung: 24.06.2018
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