Neueste Veröffentlichungen

Das Kompressionsyndrom des Nervus peroneus superficialis am Unterschenkel

Das Kompressionssyndrom des Nervus peroneus superficialis an der Austrittsstelle des Nerven am Unterschenkel ist eine der weniger häufigen Ursachen von schwer greifbaren Schmerzen am Fußrücken. Auf das Gangbild hinweisen können Schmerzen am Fußrücken mit Ausstrahlung nach proximal zum Unterschenkel, ein Druckschmerz im Nervenverlauf oder auch Dysästhesien am Fußrücken. Ist die Diagnose gestellt, führt die Dekompression des Nerven an der Austrittsstelle durch die Unterschenkelfaszie meist zu einer raschen Besserung der Beschwerden.

Datum der Veröffentlichung: 22.01.2021
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Minimalinvasiv-operative Chirurgie mechanischer Ulcera beim diabetischen Fußsyndrom

In den letzten Jahren hat die minimalinvasive Fußchirurgie einen enormen Auf­schwung erlebt. Die Prinzipien minimalinvasiver Verfahren bieten viele Vorteile in der Behandlung des diabetischen Fußsyndroms und diabetischer Ulcera. Die geringe Weichteil­traumatisierung ist bei den Diabetes-Patienten mit teilweise schlechter Durchblutung und kritischen Weichteilen von besonderem Vorteil. Der Artikel behandelt Indikation und OP-Technik minimalinvasiver Verfahren in der Therapie Diabetes assoziierter Fußprobleme.

Datum der Veröffentlichung: 24.11.2020
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Plantarfasziitis

Fersenschmerzen sind eine häufige Ursache für die Konsultation in der orthopädisch-unfallchirurgischen Sprechstunde. Ursache für Fersenschmerzen können lokale Überlastungen, fortgeleitete Funktionsstörungen oder diverse andere Erkrankungen sein. Die Krankheitsverläufe sind nicht selten langwierig und erheblich schmerzhaft. Die differentialdiagnostische Abklärung des Krankheitsbildes ist Voraussetzung für die Auswahl einer geeigneten individuellen Therapie. Eine besondere Entität des Fersenschmerzes stellt hierbei die Plantarfasziitis dar.

Datum der Veröffentlichung: 26.10.2020
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Konventionelle Röntgendiagnostik

Die konventionelle Röntgendiagnostik stellt unverändert das wichtigste und am häufigsten durchgeführte bildgebende Verfahren dar. Die Aussagekraft der konventionellen Röntgendiagnostik ist stark von Auf­nahmetechnik und Positionierung des Patienten abhängig. Der folgende Artikel stellt die Aufnahme­techniken an Fuß und Sprunggelenk dar, mit Fotos der Patienten­positionierung und Einstellung, einschließlich der Interpretationskriterien.

Datum der Veröffentlichung: 10.06.2020
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Früharthrose am Sprunggelenk

Die Früharthrose des Sprunggelenks führt häufig zu erheblichen Beschwerden. Eine besondere Herausforderung ist die hohe Erwartungshaltung von Patienten, meist mittleren Lebensalters, mit hohem sportlichem Anspruch, die auf unverändert begrenzte therapeutische Möglichkeiten trifft. Neben der Beratung des Patienten hinsichtlich des Lebensstils und der Sportaktivitäten kann durch Einlagen, Orthesen und Schuhzurichtungen eine gewisse mechanische Entlastung des Sprunggelenks erreicht werden. Die medikamentöse Therapie der Arthrose erfolgt vornehmlich mit NSAR, weiterhin kommen intraartikuläre Hyaluronsäure und Platelet Rich Plasma zum Einsatz. Die operative Behandlung zielt auf eine Verbesserung der Gelenkmechanik durch Umstellungsosteotomien, Kapselband-Rekonstruktionen, arthroskopischer Synovektomie mit Osteophyten-Abtragung sowie rekonstruktive Maßnahmen bei lokalen Knorpelschäden. Eine vollständige Wiederherstellung eines Gelenks mit Knorpelschäden ist unverändert nicht möglich.

Datum der Veröffentlichung: 13.04.2020
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