Neueste Veröffentlichungen

Lisfranc-Ligament und Lisfranc-Luxationen

Verletzungen im Bereich der Lisfranc-Gelenke sind selten und werden häufig primär übersehen. Sowohl eine inadäquate als auch eine verspätete Therapie erhöht das Risiko für ein unbefriedigendes Ergebnis. Die korrekte primäre Diagnose ist oft schwierig, da in den initial meist unbelasteten Röntgenaufnahmen nur Luxationen und Frakturen mit relevanter Dislokation zu sehen sind. Belastete Röntgenauf­nahmen liefern mehr Informationen. Bei klinischem oder radiologischem Verdacht auf eine Lisfranc-Verletzung sollte großzügig die Indikation zur Computertomo­graphie bzw. MRT gestellt werden. Stabile, nicht dislozierte Verletzungen können konservativ mit initialer Ruhigstellung und Entlastung therapiert werden. Alle dislozierten und/oder instabilen Verletzungen sollten operiert werden.

Datum der Veröffentlichung: 12.02.2018 
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Linkshändige Operateure - Spezielle Aspekte der minimalinvasiven Chirurgie

Der Anteil der Linkshänder in Deutschland liegt zwischen 10 und 15%.  Operative Eingriffe an Fuß und Sprunggelenk erfordern hohe feinmotorische Fähigkeiten, dies gilt insbesondere für minimalinvasive Verfahren. Die Verwendung der nicht-domi­nanten Hand kann zu Qualitätseinbußen und eventuellen operativen Fehlern führen. Dieser Beitrag beschreibt den Umgang mit Instrumenten und Geräten bei der Durchführung minimalinvasiver Eingriffe am Fuß durch einen linkshändigen Operateur und soll helfen Fallstricke zu vermeiden. Betrachtet werden die gängigen minimalinvasiven Eingriffe: Minimalinvasive Chevron und Akin Osteotomie (MICA), distale metaphysäre Metatarsaleosteotomie (DMMO), Calcaneus-Verschiebe­osteotomie (MCO) und Fersensporn jeweils am rechten und linken Fuß aus Sicht des linkshändigen Operateurs.

Datum der Veröffentlichung 26.01.2017
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Minimalinvasive Akin Osteotomie

Die Akin-Osteotomie wird in vielen Fällen begleitend zu einer metatarsalen Osteotomie oder Lapidus-Arthrodese im Rahmen der Korrektur einer Hallux valgus Deformität durchgeführt. Die Mitbehandlung einer gleichzeitig bestehenden Deformität der Grundphalanx (Hallux valgus interphalangeus) ermöglicht die Korrektur einer Fehlstellung des Gelenkflächenwinkels bei gleichzeitiger Zentrierung des Verlaufs der Sehne des M. extensor hallucis longus und M. flexor hallucis longus exakt über das Drehzentrum des Großzehengrundgelenks. Zusätzlich kann durch eine Akin-Osteotomie eine häufig vorhandene Hyperpronation der Grundphalanx ausgeglichen werden. Der folgende Artikel beschreibt die minimalinvasive Durchführung der Akin-Osteotomie.

Datum der Veröffentlichung: 06.11.2017 - OP-Video: Prof. Dr. med. Markus Walther
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