Neueste Veröffentlichungen

Offene Operationsmöglichkeiten am Metatarsale V beim Schneiderballen (Bunionette, Tailor´s bunion)

Der Schneiderballen bezeichnet eine schmerzhafte Vorwölbung am Metatarsale V Köpfchen. Die konservativen Behandlungsmöglichkeiten umfassen die lokale Druckentlastung durch die Verwendung entsprechend weiter und weicher Schuhe. Die operativen Behandlungskonzepte orientieren sich an der Art der Fehlstellung, wobei verschiedene Osteotomie des Metatarsale V beschrieben sind. Ziel des Eingriffs ist es die Abduktionsstellung des Os metatarsale V zu korrigieren um hierdurch unter Erhalt der Gelenkfunktion die knöcherne Prominenz zu reduzieren.

Datum der Veröffentlichung: 12.11.2018
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Isham Osteotomie

Die Isham Osteotomie (Syn. Reverdin-Isham Osteotomie) umfasst eine distale, minimalinvasive Closing Wedge Osteotomie zur Korrektur gering bis mittelgradiger Hallux valgus Fehlstellungen. Das Verfahren wird normalerweise mit einer minimal invasiven Exostosenabtragung, einem lateralem Release und einer Akin Osteotomie kombiniert. Weiterhin ist die Isham Osteotomie Bestandteil der Doppelosteotomie des 1. Strahls. Dabei werden große Intermetatarsalwinkel durch eine closing wedge Basisosteotomie korrigiert, die Gegenkorrektur des Gelenkflächenwinkels erfolgt durch die Isham Osteotomie.

Datum der Veröffentlichung: 24.06.2018
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Os tibiale externum und Os naviculare cornutum

Beim Os tibiale externum handelt es sich um einen akzessorischen Knochen am medialen Fußrand im Ansatzbereich der Tibialis posterior Sehne, unter dem Os naviculare cornutum versteht man ein medial prominentes Os naviculare. Nach Bagatellverletzungen kann es zur Schmerzsymptomatik mit Entwicklung der Instabilität im Bereich der Synchondrose zum Os naviculare kommen.

Datum der Veröffentlichung: 18.03.2018
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Operation nach Hoffmann-Tillmann zur Operation des rheumatisch destruierten Vorfußes

Die Resektionsarthroplastik der Metatarsaleköpfe bietet sich dann an, wenn aufgrund einer rheumatologischen Erkrankung eine irreversible Destruktion der Metatarsophalangealgelenke vorliegt und gelenkerhaltende Therapieoptionen nicht mehr zur Verfügung stehen. Der folgende Artikel beschreibt das Verfahren nach Hoffmann und Tillmann, auch in Abgrenzung zu anderen Resektionsarthroplastiken wie die Operation nach Stainsby.

Datum der Veröffentlichung: 01.03.2018
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Lisfranc-Ligament und Lisfranc-Luxationen

Verletzungen im Bereich der Lisfranc-Gelenke sind selten und werden häufig primär übersehen. Sowohl eine inadäquate als auch eine verspätete Therapie erhöht das Risiko für ein unbefriedigendes Ergebnis. Die korrekte primäre Diagnose ist oft schwierig, da in den initial meist unbelasteten Röntgenaufnahmen nur Luxationen und Frakturen mit relevanter Dislokation zu sehen sind. Belastete Röntgenauf­nahmen liefern mehr Informationen. Bei klinischem oder radiologischem Verdacht auf eine Lisfranc-Verletzung sollte großzügig die Indikation zur Computertomo­graphie bzw. MRT gestellt werden. Stabile, nicht dislozierte Verletzungen können konservativ mit initialer Ruhigstellung und Entlastung therapiert werden. Alle dislozierten und/oder instabilen Verletzungen sollten operiert werden.

Datum der Veröffentlichung: 12.02.2018 
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