Neueste Veröffentlichungen

Konventionelle Röntgendiagnostik

Die konventionelle Röntgendiagnostik stellt unverändert das wichtigste und am häufigsten durchgeführte bildgebende Verfahren dar. Die Aussagekraft der konventionellen Röntgendiagnostik ist stark von Auf­nahmetechnik und Positionierung des Patienten abhängig. Der folgende Artikel stellt die Aufnahme­techniken an Fuß und Sprunggelenk dar, mit Fotos der Patienten­positionierung und Einstellung, einschließlich der Interpretationskriterien.

Datum der Veröffentlichung: 10.06.2020
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Früharthrose am Sprunggelenk

Die Früharthrose des Sprunggelenks führt häufig zu erheblichen Beschwerden. Eine besondere Herausforderung ist die hohe Erwartungshaltung von Patienten, meist mittleren Lebensalters, mit hohem sportlichem Anspruch, die auf unverändert begrenzte therapeutische Möglichkeiten trifft. Neben der Beratung des Patienten hinsichtlich des Lebensstils und der Sportaktivitäten kann durch Einlagen, Orthesen und Schuhzurichtungen eine gewisse mechanische Entlastung des Sprunggelenks erreicht werden. Die medikamentöse Therapie der Arthrose erfolgt vornehmlich mit NSAR, weiterhin kommen intraartikuläre Hyaluronsäure und Platelet Rich Plasma zum Einsatz. Die operative Behandlung zielt auf eine Verbesserung der Gelenkmechanik durch Umstellungsosteotomien, Kapselband-Rekonstruktionen, arthroskopischer Synovektomie mit Osteophyten-Abtragung sowie rekonstruktive Maßnahmen bei lokalen Knorpelschäden. Eine vollständige Wiederherstellung eines Gelenks mit Knorpelschäden ist unverändert nicht möglich.

Datum der Veröffentlichung: 13.04.2020
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Talusfrakturen

Talusfrakturen gehören zu den seltenen Verletzungen mit einer großen Varianz in ihrer Frakturmorphologie. Sie sind für die betroffenen Patienten oft schicksalshaft, da der Talus an drei für die Fußfunktion essenziellen Gelenken beteiligt ist. Zentrale Talusfrakturen entstehen meist bei hoher Energieeinwirkung und gehen mit einem hohen Anteil an Begleitverletzungen einher. Periphere Talusfrakturen entstehen im Rahmen von Distorsionstraumata mit entsprechenden ligamentären Begleit­verletzungen, insbesondere bei subtalaren Luxationen. Sie werden nicht selten übersehen und können in diesen Fällen zu einer raschen Arthroseentwicklung vor allem im Subtalargelenk führen. Ziel der operativen Versorgung von dislozierten Frakturen des Talushalses und Taluskörpers ist eine exakte anatomische Wieder­herstellung der Gelenkkongruenz und Achsenverhältnisse zur Minimierung des Arthroserisikos und Vermeidung posttraumatischer Fehlstellungen sowie die Adressierung von begleitenden Instabilitäten. Bleibende Probleme nach Talusfrakturen sind neben der posttraumatischen Arthrose, die Osteonekrose mit Kollaps, die Arthrofibrose und der Infekt – vorwiegend nach offenen Frakturen.

Datum der Veröffentlichung: 19.01.2020
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Gelenkerhaltende Therapie der Arthrose des Großzehengrundgelenks mit dem CARTIVA®-Oberflächenersatz

Die Arthrose des Großzehengrundgelenks ist ein nach wie vor nicht zufriedenstellend gelöstes Problem. Im fortgeschrittenen Stadium gilt die Arthrodese als „Goldstandard“. Trotz der in der Literatur überwiegend guten Ergebnisses ist die Gelenkversteifung bei Patienten, insbesondere Patientinnen unbeliebt. Metallimplantate konnten aufgrund hoher Versagensraten bisher die in sie gesetzten Hoffnungen nicht erfüllen. Mit dem CARTIVA® Gleitflächenersatz steht erstmals ein Produkt zur Verfügung, mit welchem auch bei fortgeschrittener Arthrose ein gelenkerhaltendes Vorgehen möglich ist. Dabei wird ausreichend Knochensubstanz erhalten, so dass ein Rückzug zur Arthrodese im Falle eines Fehlschlags nicht verbaut wird. Der folgende Artikel beschäftigt sich mit der Indikation, der Operationstechnik, sowie den Grenzen des noch relativ jungen Verfahrens.

Datum der Veröffentlichung: 11.10.2019
OP-Video: Prof. Dr. med. Markus Walther
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Orthopädische Diagnostik beim diabetischen Fußsyndrom

Eine eingehende orthopädische Untersuchung ist essenzieller Bestandteil einer multidisziplinären Befunderhebung beim diabetischen Fußsyndrom. Hierbei stehen insbesondere der Zustand der Haut, die Durchblutung sowie das Ausmaß einer Neuropathie im Fokus. Diese Befunde setzen meist den Rahmen, innerhalb welcher mögliche Fehlstellungen von Rückfuß und Zehen therapiert werden können.

Datum der Veröffentlichung: 04.08.2019
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