Sehnen

Akute und chronische Achillessehnenrupturen – Operative Therapie

Verschiedene operative und konservative Therapieverfahren sind zur Rekonstruktion der akuten und chronischen Achillessehnenruptur etabliert. Dabei zeichnen sich die verschiedenen Verfahren durch spezielle Vor- und Nachteile aus, die es zu kennen gilt, für den individuellen Patienten die beste Lösung zu finden. Der folgende Artikel liefert eine Übersicht über die unterschiedlichen Behandlungskonzepte, die operativen Besonderheiten und die spezifischen Indikationen. Neben der Versorgung der akuten Ruptur werden insbesondere die therapeutischen Möglichkeiten bei chronischen Rupturen und langstreckigen Defekten dargestellt.

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Ortho Rehab Total - frühfunktionelle Therapie
für die Achillessehne

Der Stabilschuh Ortho Rehab Total wird konservativ oder postoperativ bei Achillessehnenrupturen eingesetzt und sorgt für einen optimalen und schnellen Heilungsverlauf. Um Haltungsschäden zu vermeiden und Mobilität zu gewährleisten wird der Schuh immer als Paar auf beiden Seiten getragen.

Erkrankungen der Tibialis anterior Sehne

Die Ruptur der Sehne des M. tibialis anterior (MTA) betrifft häufig den avaskulären distalen Anteil der Sehne, in der Regel liegt eine degenerative Vorschädigung vor. Die Rupturen der MTA werden häufig klinisch aufgrund der guten Kompensation über die langen Zehenstrecker übersehen. Die konservativen Maßnahmen beinhalten die Versorgung mittels einer Peroneusfeder und die Therapie möglicher Folgeprobleme wie Metatarsalgien und Absenkung des medialen Fußrandes im Sinne der Ausbildung eines Pes plano valgus.

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Erkrankungen des Achillessehnenansatzes und Haglundexostose

Bei Beschwerden am Achillessehnenansatz ist zwischen den verschiedenen Schmerz verursachenden Strukturen zu unterscheiden. So können diese von einer Reizung sowohl der oberflächlichen als auch der tiefen Bursa, einer Degeneration der Achillessehne oder aber einer Kombination dieser bedingt sein (Reizung, Verdickung des Paratenons, Hypervaskularisierung).

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Achillestendinopathie - moderne konservative Therapieoptionen

Schmerzhafte Neogefäße spielen bei der Achillestendinopathie eine wesentliche Rolle – je mehr Gefäße, desto stärker der Schmerz. Eine Reihe an erfolgreichen Therapieoptionen zielen ab auf die Verminderung der Blutgefäße wie das exzentrische Krafttraining und die Sklerosierungstherapie mit Polidocanol. Stammzellaktivierung zur Sehnenheilung kann möglicherweise durch die Stosswellentherapie wie auch die Low Level Lasertherapie erreicht werden.

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Verlängerung des Gastroc-Soleuskomplexes und der Achillessehne

Verkürzungszustände im Bereich der Wadenmuskulatur spielen in der gesamten Fuß- und Sprunggelenkschirurgie eine erhebliche Rolle. Häufig sind operative Verlängerungen indiziert, die möglichst dosiert und gezielt durchzuführen sind. Es gilt, den hiermit immer verbundenen Kraftverlust so gering wie möglich zu halten. Behandlungsziele sind eine Verbesserung des Gangbildes, Minderung der Mittel-Vorfuß-Belastung und Vermeidung sekundärer Pathologie. Die unterschiedlichen Techniken der isolierten Gastrocnemius-Verlängerung und der Verlängerung im Bereich der Achillessehne werden mit typischen Indikationen und Komplikationen dargestellt.

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Histopathologische Diagnostik von Sehnenschäden

Sehnen zählen zu den bradytrophen Geweben, die sich durch eine geringe Vaskularität und einen niedrigen Zellumsatz auszeichnen. Die histopathologische Untersuchung von Sehnengewebe zählt zu den Standarduntersuchungen der orthopädischen Pathologie. Die Frage der Kausalität einer Ruptur ist in diesem Zusammenhang die wohl häufigste Fragestellung und hat auch Haftungs- und Versicherungsrechtliche Bedeutung.

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Erkrankungen der Peronealsehnen

Erkrankungen der Peronealsehnen gehören zu den am häufigsten primär übersehenen Traumafolgen am Fuß. Neben der Peronealsehenluxation sind Einrisse, komplette Rupturen aber auch degenerative Sehnenschäden wichtige Differentialdiagnosen des lateralen Fußschmerzes. Gerade wenn Patienten nach einem Distorsionstrauma über persistierende Beschwerden klagen, sollten die Peronealsehnen in die diagnostischen Überlegungen einbezogen werden. Prädisponierend für Erkrankungen der Peronealsehnen sind Varusfehlstellungen des Rückfusses oder chronische Instabilitäten am Sprunggelenk.

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Stoßwellentherapie bei Erkrankungen am Fuß und Sprunggelenk

Mit der Extrakorporalen Stoßwellentherapie (ESWT) bietet sich ein kon-servatives, nebenwirkungsarmes und gut wirksames Therapiekonzept, dessen Physik, biologische Wirkweise und Anwendbarkeit in den ver-gangenen Jahren intensiv erforscht und belegt worden ist. Ein ständig wachsendes Indikationsspektrum und die Möglichkeiten myofaszialer Behandlungstechniken eröffnen dem Anwender Behandlungsoptionen, die weit über die sogenannten Standardindikationen wie Plantarfasziitis, radiale Epicondylopathie und Tendinosis calcarea der Schulter hinausgehen.

Datum der Veröffentlichung: 05.03.2013
Aktualisierung: 10.08.2015
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Myofasziale Behandlung mit Stoßwellen bei Erkrankungen am Fuß und Sprunggelenk

Die Stoßwellenbehandlung der Muskulatur bietet sich als ideale Ergänzung zur Lokalbehandlung von Tendopathien an, da beide eine funktionelle Einheit bilden. Spannungserhöhungen und Verkürzungen in der Muskulatur führen zu einer vermehrten mechanischen Belastung der Sehnen und Sehnenansätze, was die Entstehung von Tendopathien begünstigt und ihre Heilung erschwert, da eine erhöhte Zugbelastung zu den Hauptursachen für chronische Tendopathien zählt.

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