Trauma

Sprunggelenksfrakturen

Sprunggelenksfrakturen gehören zur täglichen unfallchirurgisch-orthopädischen Routine. Nach wie vor stellt uns deren Versorgung vor große Herausforderungen. Bei komplexen Frakturen sollte zur OP-Planung eine CT-Diagnostik durchgeführt werden. Die anatomische Reposition ist der entscheidende Prognosefaktor. Zunächst sollte, wenn möglich, die anatomische Reposition des posterioren Malleolus erfolgen, um die Integrität der hinteren Syndesmose wiederherzustellen. Nach Versorgung des lateralen und medialen Malleolus muss die Stabilität der Syndesmose getestet und ggf. eine Stabilisierung durchgeführt werden. Trotz anatomischer Reposition kommt es häufig zu einer posttraumatischen Arthrose. Ob sich die Ergebnisse durch eine arthroskopisch-assistierte Frakturversorgung verbessern lassen, ist Gegenstand aktueller Studien.

Datum der Veröffentlichung 01.12.2016
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Isolierte Syndesmosen-Verletzungen des Sprunggelenks

Verletzungen des oberen Sprunggelenkes zählen mit zu den häufigsten Krankheitsbildern im Alltag eines jeden Orthopäden und Unfallchirurgen. Die Syndesmosenverletzung ist eine häufig übersehene Verletzungsfolge und kann bereits nach 3 Monaten zu irreversiblen Schäden im oberen Sprunggelenk führen. Die Röntgendiagnostik dient dem Frakturausschluss und kann einen ersten Hinweis auf eine Syndesmosenbeteiligung geben. Das MRT ist die bevorzugte Untersuchungsmodalität zur Diagnose einer Syndesmosenverletzung. Ausschlaggebend für die weitere Behandlung ist die Klassifikation in stabile und instabile Verletzungsmuster. Instabile Syndesmosenverletzungen müssen operativ versorgt werden.

Datum der Veröffentlichung: 14.07.2016
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Basisfrakturen Metatarsale V und deren Behandlung

Metatarsale V Basisfrakturen gehören zu den häufigsten Brüchen des Fußes. Anhand von konventionellen Röntgenbildern erfolgt die Klassifikation nach Lawrence und Botte für akute und nach Torg für Stressfrakturen. Lawrence und Botte Zone I und II Brüche können frühfunktionell konservativ behandelt werden. Frakturen in der Zone III nach Lawrence und Botte stellen eine OP Indikation dar. Das Verfahren der Wahl ist die intramedulläre Schraubenosteosynthese.

Datum der Veröffentlichung: 02.05.2016
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Das Kompartmentsyndrom des Fußes

Das Kompartmentsyndrom des Fußes stellt eine wichtige Komplikation bei Frakturen und Fußwurzelluxationen dar. Bei mehreren konkurrierenden Einteilungen der Kompartimente des Fußes ist die am häufigsten gebräuchliche Einteilung die auf Manoli und Weber zurückführende Einteilung in neun Kompartimente (Calcaneuskompartment, mediales Kompartment, Abductorkompartment, superficiales (zentrales) Kompartment, laterales Kompartment und vier Interosseuskompartimente.

Datum der Veröffentlichung: 15.10.2012 - 1. Aktualiserung: 23.11.2016
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